Udo Schierhorn         





Mein Name: Udo Schierhorn
Alter: 44
Beruf: Werklehrer für Waldorfpädagogik
Hobby: Metallarbeiten
             Anthropologie
             Anthroposophie
             Geschichte
               (mitteleuropäische Bronzezeit
                 bis Übergang m.e. Eisenzeit)
             Bogenschießen
             Motorrad fahren (BMW R60/7)


Mein Name ist Udo Schierhorn,
ich übe mich seit 2002 in Techniken des Bronzegießens der keltischen Bronzezeit. Zu dieser Zeit habe ich nach Metallarbeiten gesucht, die ich als Arbeiten ab der 6. Klasse bis zur 12. Klasse durchführen kann.

Im Landesmuseeum Württemberg in Stuttgart fand ich interessante Arbeiten, die zum einen mein persönliches Interesse erweckten und zum anderen in epochalem Unterricht herstellbar erschienen.

Seitdem versuche ich in meiner Freizeit die verschiedenen Gußtechniken nachzuarbeiten und daraus Methodiken zu Gruppenarbeiten mit Kindern und Jugendlichen zu entwickeln.
In der vergangenen Zeit habe ich nicht nur verschiedene Messer, Pfeilspitzen, Statuetten, Knobelwürfel, Amulette, Münzen und vieles mehr in meiner privaten Werkstatt oder bei befreundeten Schmieden gegossen sondern zeigte auch auf Keltenmärkten Vorführungen keltischen Bronzegusses.
Mein Debut damit hatte ich am 23.8.2003
Keltenmuseum Reinheim (Saarland) mit fleißiger Unterstützung von Bernhard von den Teutates.


In meiner Abschlussarbeit am Seminar für Waldorfpädagogik
an der freien Hochschule in Stuttgart
beschäftigte ich mich mit Umwandlungsprozesse im Bronzeguß
technischer sowie auch geistiger Art.
Auschlaggebend war folgende Idee: der Mensch hatte bis dahin
Materie von außen geformt, mit
der Bearbeitung verformbarer "Steine", also Metallklumpen,
musste er lernen, wie er Hohlformen anlegt um diese dann
mit flüssigem Metall zu füllen. der Stein erfuhr also eine Gestaltung von "innen".
Was mag das für die damaligen Menschen bedeutet haben,
welche mentalen Fähigkeiten könnten daraus resultieren? Im Zuge dieser Arbeit fertigte ich eine Bronzebüste, ein Portrait einer Kommilitonin, an.

Meine momentanen Arbeiten sind die Fertigstellung eines Bronzeschwertes nach einer Vorlage aus dem Baden-Würtembergschen Landesmuseum, Stuttgart, und einer Gürtelschnalle.
Die Nacharbeit dauert am längsten.